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Lazarev´s Gesundheitszeitung

Unsere nächste Ausgabe von „Lazarev´s Gesundheitszeitung“ ist da und passend zum Ende der jecken Zeit richten wir unseren Blick auf das Thema Fastenzeit und fast gleichbedeutend auf das Projekt Gewichtsreduktion. Unser „Gesundheitstraining“ ist der ideale Wegbegleiter bewusst und gesundheitsorientiert zu trainieren und den überflüssigen Pfunden lebe wohle zu sagen.
Wir stehen Ihnen jederzeit beratend zur Verfügung. Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim durchstöbern unserer Gesundheitszeitung.

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Gesundheitstraining

Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. In das Gesundheitstraining fließen verschiedene Komponenten ein, die gemeinsam zur Stärkung und Erhaltung der körperlichen Kräfte beitragen. Eine ausgebildete Fachkraft stimmt das Training individuell auf jeden Patienten und seine spezifischen Bedürfnisse ab. Mit gezielten Übungen wird der Körper wieder mobilisiert und die Muskulatur gekräftigt.

Sie verbringen den größten Teil des Tages im Sitzen und leiden regelmäßig unter Nackenverspannungen, die wiederum zu Kopfschmerzen führen? Permanente Rückenschmerzen schränken Sie enorm in Ihrer Bewegungsfreude ein? Spaziergänge und Radtouren machen so gar einen Spaß, weil Ihnen schnell die Puste ausgeht? Bei all diesen und vielen weiteren körperlichen Beschwerden steuern Sie mit unserem Gesundheitstraining effektiv gegen.

Gesundheitstraining bei Lazarev: So gehen wir vor

Sie vereinbaren ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch bei uns. Sie schildern einem unserer hochqualifizierten Physiotherapeuten Ihre Beschwerden, Ihre medizinische Vorgeschichte und Ihre Wünsche. Darauf basierend entwickelt Ihr Therapeut ein ganz auf Ihre aktuelle Fitness und Ihren gesundheitlichen Zustand zugeschnittenes Gesundheitstraining. Leiden Sie beispielsweise unter Rückenschmerzen, wird das Gesundheitstraining ganz darauf ausgerichtet: Mit sanfter Krankengymnastik wird Ihre Mobilität gefördert, so dass Sie überhaupt wieder Freude an der Bewegung empfinden.

Bei Bedarf kann der Physiotherapeut mit Massagen oder manueller Therapie gezielt auf bestimmte Muskeln einwirken, die durch Fehl- und Schonhaltung geschädigt wurden. Speziell auf Sie zugeschnittene Übungen stabilisieren und stärken die Rückenmuskulatur, die Ihre Wirbelsäule umgibt. Diese wird durch die Unterstützung der gefestigten Muskeln entlastet, sodass die Schmerzen abklingen können.

Im letzten Schritt zielt Ihr Gesundheitstraining auf Prävention ab: Sie lernen einfache Übungen, mit denen Sie den Rücken zuhause und im Büro am Schreibtisch regelmäßig entlasten. Der Physiotherapeut gibt Ihnen Ratschläge zu einer gesunden Sitzhaltung und zu Alternativen, wie der Arbeit am Stehpult. Fällt es Ihnen schwer, sich zuhause alleine zu motivieren? Besuchen Sie nach dem Ende des persönlichen Gesundheitstrainings einen unserer Kurse: In der Gruppe macht es mehr Spaß!

Training für Ihre Gesundheit – Termin vereinbaren

Ganz gleich, welcher Teil des Körpers schmerzt und was Sie für sich erreichen möchten: Mit einem persönlich auf Sie zugeschnittenem Gesundheitstraining werden Sie sich schon bald wieder fit und energiegeladen fühlen. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie gleich Ihren ersten unverbindlichen Gesprächstermin. Wir freuen uns auf Sie!

Lazarev´s Gesundheitszeitung

Wir freuen uns sehr Ihnen die erste Ausgabe von Lazarev´s Gesundheitszeitung im Jahr 2019 präsentieren zu können.
Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht diesmal unser Gesundheitstraining.
Stöbern Sie gerne durch unsere Gesundheitszeitung.

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Erweiterung unserer Öffnungszeiten

Die Erreichbarkeit unserer Physiotherapie und unseres Gesundheitstrainings am Standort
Endenicher Str. 127 | 53115 Bonn
weitet sich für Sie aus.
 
Ab sofort stehen wir Ihnen auch samstags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr zur Verfügung.
 
Wir freuen uns bereits auf Sie.
 
Ihr Team der Physiotherapie Andrea Lazarev

Knieschmerzen – Schmerzen im Knie

Wir benutzten es jeden Tag wie selbstverständlich. Es geht mit uns wie selbstverständlich die Treppen des Alltags, macht mit uns Sport und das alles, ohne dass wir es bemerken:

Unser Knie. Das Knie ist unser größtes Gelenk und verbindet gleichzeitig die größten Knochen des Körpers miteinander. Gehalten von Muskeln und Bändern ist es ein Hochleistungsgelenk, das wir oft erst bemerken, wenn es anfängt zu schmerzen. Meist machen sich erste Kniebeschwerden mit einem Ziehen oder Stechen bemerkbar. Laufen, klettern, tanzen und vieles mehr wäre ohne ein funktionstüchtiges Knie nicht möglich. Bei den meisten Patienten tritt der Knieschmerz in der Lebensmitte erstmalig auf.

Überbelastung durch Sport und Beruf oder auch äußerlich einwirkende Verletzungen sorgen oftmals für eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität. Aber auch als Kind oder Jugendlicher kann man unter Knieschmerzen oder Problemen mit dem Meniskus leiden. Einige Schülerinnen und Schüler klagen im jungen Alter bereits über Schmerzen im Knie. Extremer Sport, Entzündungen oder schnelles Wachstum sind in der Jugend oft die Hauptursachen für das erste Zwicken im Kniegelenk.

Knieschmerzen – Ursachen und Behandlung

Für die richtige Behandlung von Knieschmerzen ist eine ausführliche Anamnese zwingend erforderlich. Alter, Lebensweise und äußere Umstände bilden die erste Grundlage für eine korrekte Diagnose und entsprechende Behandlung. Rheuma, Arthrose und Entzündungen sind meist die Hauptübeltäter für Schmerzen im Kniegelenk. Daher wird das Knie vorwiegend konservativ behandelt.

Unsere Erfahrung zeigt: Eine gezielte Physiotherapie, mit auf den Patienten abgestimmten Übungen, sorgt in vielen Fällen für Schmerzlinderung. Auch durch den Einsatz von Kniebandagen erhält das Knie mehr Stabilität und Entlastung. Unsere Physiotherapeuten beraten Sie gerne ausführlich.

Meniskus – wenn das Knie schmerzt

Bänderriss und Meniskusschäden führen oft zum Weg in den OP. Hier gilt: Man sollte eine Entscheidung nicht über das Knie brechen und immer erst prüfen, ob nicht auch ohne Operation ein Behandlungserfolg erzielt werden kann. Ruhe und Schonung sind nach wie vor die besten Heilmittel, damit die beschädigten Bänder heilen können. Danach kann das Knie langsam mit gezielter Krankengymnastik und Fitnessübungen auf konservative Weise wieder gestärkt werden.

Schwere Erkrankungen und ein größerer Kniegelenkschaden machen eine Operation meist unerlässlich. Ein neues Knie gehört heute auf den Stationen der Krankenhäuser mit zu den Standardeingriffen. Dabei wird das Knie durch eine Kniegelenkprothese ersetzt und die natürliche Beweglichkeit wiederhergestellt. In unserer Physiotherapiepraxis bieten wir Prävention und Reha in Bonn für Patienten mit Knieproblemen bzw. nach einer Knieoperation.

Stärken Sie mit unserer Hilfe Ihr Knie mit gezielten Therapien und kommen Sie wieder auf die Beine nach einer OP – mit unseren Reha Angeboten. Rufen Sie uns einfach an, um einen Termin zu vereinbaren: 0228 – 96 91 05 40bzw. Reha Bonn unter 0228 – 96 91 05 50.

Hexenschuss! Was tun, wenn der Rücken streikt?

Die eher volkstümliche Bezeichnung Hexenschuss trifft den Kern der Sache: Urplötzlich tritt ein stechender Schmerz im unteren Rückenbereich auf, der zur Unbeweglichkeit verdammt. Natürlich steckt keine böse Magie hinter diesem Phänomen, das in der Fachsprache Lumbago oder akutes Lendenwirbel-Syndrom genannt wird.

Wovon bekommt man einen Hexenschuss?

Der Hexenschuss kann jeden Menschen treffen, auch bei ansonsten vollkommener körperlicher Gesundheit und Fitness. Statistiken zufolge hat rund 85 Prozent der  Bevölkerung mindestens einmal im Leben einen Hexenschuss erlitten. Eine einzige ungeschickte Bewegung kann genügen, um die Nerven im Lendenwirbelsäulenbereich nachhaltig zu irritieren. Die Muskeln verkrampfen und spannen und schon tritt eine vollständige Blockade auf. Den einen trifft es, wenn er morgens aus dem Bett steigt, den nächsten, wenn er  ohne viel Nachdenken den Getränkekasten aus dem Kofferraum hebt. Auch Unfälle im Haushalt, nasskaltes Wetter oder eine längere falsche Haltung (z.B. am Schreibtisch oder über das Smartphone gekrümmt im Sessel) können einen Hexenschuss herbeiführen.

Hexenschuss – woran erkennt man ihn?

Der volkstümliche Name des akuten Lendenwirbel-Syndroms (LWS) erklärt es bildhaft: Wie ein Schuss ins Kreuz fühlt sich der plötzlich auftretende starke Schmerz im unteren Rückenbereich an. Viele Menschen bleiben zunächst vornübergebeugt stehen, weil die Schmerzen ein Aufrichten unmöglich machen. Meist schaffen sie es gerade noch bis zum Bett oder Sofa, wo sie sich am besten auf die Seite legen und die Beine anwinkeln, um die Schmerzen zu lindern.

Hexenschuss – was hilft?

Beim typischen Hexenschuss muss nicht unbedingt der Arzt aufgesucht werden, zumal, wenn jede Bewegung eine Qual ist. Ein leichtes Schmerzmittel und Wärme, z.B. in Form eines Wärmepflasters oder eines Weizenkernkissens, bringen Erleichterung. Empfehlenswert ist die zeitweilige Stufenlagerung: Rücken und Kopf liegen flach auf einer weichen aber dennoch stabilen Unterlage (z.B. einem dicken Teppich). Unter Hals und Kreuz werden gerollte Handtücher geschoben. Die Unterschenkel ruhen auf einem Stuhl oder erhöhten Polster, so dass die Beine einen rechten Winkel beschreiben.

Hexenschuss – was macht der Arzt?

Halten die Schmerzen länger als zwei-drei Tage an, sollte der Arzt aufgesucht werden, um mögliche andere Ursachen der Schmerzen wie einen Bandscheibenvorfall zu klären und ggf. weiterführende Diagnosemittel wie Röntgenbilder einzusetzen. Hexenschüsse haben in der Regel eine Vorgeschichte. Sind Rücken und Wirbelsäule schon länger durch Bewegungsmangel und viel zu langes tägliches Sitzen am Schreibtisch strapaziert, kann der Arzt zu weiterführenden Maßnahmen wie Physiotherapie oder der Teilnahme an einem „Rückenschule“-Kurs raten. Dadurch wird die Rückenmuskulatur entlastet und gestärkt, so dass das Risiko für weitere Hexenschüsse sinkt.

Lazarev´s Gesundheitszeitung

Die Winterausgabe unserer Gesundheitszeitung ist da.
Stöbern Sie gerne durch die neue Ausgabe und lassen Sie von Informationen über unser Haus und vielem mehr unterhalten.

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Physiotherapeut/in Bonn gesucht

Der Rücken schmerzt, der Nacken ist verspannt, das Knie bereitet Schmerzen – spätestens jetzt suchen die Meisten von uns einen erfahrenen Physiotherapeuten, der sie von den Schmerzen befreit. Sicher können Osteopathie, Krankengymnastik, manuelle Therapie, Stoßwellentherapie und Co Schmerzen im Akutfall lindern, doch unsere Physiotherapeuten raten unbedingt, präventiv zu handeln.

Ständiges Sitzen und Bewegungsmangel sind die Hauptgründe für zahlreiche Schmerzen, die unseren Körper im Laufe des Lebens ereilen. Die Muskulatur baut ab und Fehlhaltungen führen dazu, dass die Belastung für Knochen, Sehnen und Bänder irgendwann zu stark wird. Wer also aktiv und vor allem richtig! Muskelstärkung betreibt, entlastet seine Sehnen, Knochen und Bänder.

Hier gilt es, in jungen Jahren bereits mit der Gesundheitsförderung zu starten. Viele Unternehmen bieten daher für ihre Belegschaft betriebliche Gesundheitsförderung an. In unserer Physiopraxis unterstützen wir gerne Männer und Frauen in jedem Alter, bei der Muskelstärkung und Mobilisierung des gesamten Körpers.

Physiofitness und Krankengymnastik

Eine erfahrene Physiotherapeutin bzw. ein erfahrener Physiotherapeut befasst sich mit den Sorgen und Problemen seiner Patienten. So liegt auch unserem Physioteam sehr am Herzen, unseren Kunden wertvolle Lebensqualität zu schenken. Mit Osteopathie, manueller Therapie, Bobath und diversen anderen Behandlungsmöglichkeiten, stellen wir uns individuell auf unsere Patientinnen und Patienten ein.

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Krankengymnastik am Gerät
  • Hausbesuche
  • Hilfe bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD)
  • Manuelle Therapie /Osteopathie
  • Klassische Physiotherapie
  • Rückentraining
  • Physiofitness
  • RehaSport
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Massagen

Wir gehen auf die Bedürfnisse unserer Patienten ein. Ob Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen, in unserer Physio Praxis für Bonn, Beuel, Bad Godesberg und alle anderen Bonner Stadtteile, finden wir für Sie physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten.

Bonner Physiopraxis in der City

In unserer Physio Praxis behandeln wir gesetzlich Versicherte ebenso, wie Selbstzahler. Für unsere Selbstzahler und Privatpatienten steht in erster Linie unsere Physiopraxis am Münsterplatz in der Bonner City als Anlaufstelle zur Verfügung. Doch unsere Therapeutinnen und Therapeuten sind fachspezifisch ausgebildet und überzeugen in jeder unserer Niederlassungen durch ausgeprägtes Fingerspitzengefühl.

Physiotherapie ist in unseren Augen Vertrauenssache. Patienten, denen wir bereits helfen konnten, kommen mit Ihren Problemen jederzeit zu uns. Das zeigt uns, dass wir alles richtig machen! Wir nehmen uns Zeit für Ihre Behandlung und unterstützen unsere Therapie bei Bedarf auch mit Rotlicht-Wärme, Fango und Co.

Eine physiotherapeutische Behandlung in unseren Räumlichkeiten wird immer auf Ihre körperliche Verfassung sowie die Symptome abgestimmt. So kann es sein, dass ein Bandscheibenvorfall bei einem jungen Menschen oft anders behandelt wird, als bei einem älteren Menschen.

Physiotherapeutische Behandlung nach Maß

Uns ist an dieser Stelle noch einmal wichtig hervorzuheben, dass wir auch mit Krankengymnastik oder aktiver Muskelstärkung unsere Patienten fordern, aber niemals überfordern. Ob Rückenprogramm bei Nackenverspannungen oder Behandlung von Tennisarm oder Burnout – wir passen unseren Behandlungsplan individuell und flexibel an.

Reha-Übungen, Physiofitness oder Krankengymnastik werden für Sie so ausgearbeitet, dass wir mit unserer Erfahrung davon ausgehen, den maximalen Behandlungserfolg für Sie erreichen zu können.

Überzeugen Sie sich selbst! Ob mit Rezept oder als Selbstzahler – vereinbaren Sie jetzt Ihren Behandlungstermin in unserer Physiotherapie-Praxis in Bonn. Praxis Lazarev ist die Adresse für Sie in Bonn, wenn es um mehr Lebensqualität, Beweglichkeit, Behandlung von Schmerzen und Physiotherapeut/in mit Herz geht. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in unserer Praxis. Rufen Sie uns gerne zu unseren Öffnungszeiten an unter 0228 – 96 91 05 40.

 

 

 

 

 

 

Krankengymnastik: Was bedeutet das eigentlich?

Krankengymnastik – in der Fachsprache Physiotherapie – genannt, ist weit verbreitet in Deutschland: Rund 192.000 Therapeuten sind in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder selbständig in ihren eigenen Praxen tätig. Rund ein Fünftel der Bevölkerung nimmt statistisch gesehen einmal im Jahr physiotherapeutische Leistungen wahr. Der weitaus größte Teil entfällt dabei auf die Behandlung von Rückenschmerzen (21,1%), gefolgt von weiteren Problemen der Wirbelsäule, der Bandscheiben und der Schultern, sowie der Lymphgefäße. Doch viele Menschen stehen Krankengymnastik skeptisch gegenüber oder fürchten, dass sie zu für sie schmerzhaften Gymnastikübungen gezwungen werden. Ein guter Physiotherapeut wird jedoch stets gezielt auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen und ihn auf keinen Fall überfordern.

Krankengymnastik – was macht man da?

DIE eine Krankengymnastik gibt es nicht. Je nach Beschwerden kommen verschiedene Therapiekonzepte zum Einsatz. „Echte“ Krankengymnastik ist nur ein Teil davon. Dabei wird wiederum zwischen Krankengymnastik (KG) und Krankengymnastik am Gerät (KG-Gerät) unterschieden. In beiden Varianten steht die Mobilisierung des Patienten durch sanfte Übungen im Mittelpunkt, bei denen der Patient aktiv mitarbeitet. Diese tragen zur Stärkung der Muskulatur bei, zur Steigerung der Ausdauer und zur Vergrößerung der Beweglichkeit, z.B. im Rahmen der Heilung eines Knochenbruchs oder nach einer Hüft-OP. Bei chronischen Beschwerden wie Rheuma und Arthritis trägt die Krankengymnastik zur Linderung der Schmerzen und zum Erhalt der Beweglichkeit bei.

Eine andere Form der Krankengymnastik ist die Manuelle Therapie (MT), bei der der Patient passiv bleibt. Diese Therapieform wird dann eingesetzt, wenn die Beweglichkeit bereits stark eingeschränkt ist, z.B. bei starken Verspannungen im Nacken- oder Rückenbereich. Mit gezielten Bewegungen, ähnlich wie bei einer Massage, stellt der Therapeut die Beweglichkeit der Muskeln oder Gelenke wieder her, sodass reguläre Gymnastik überhaupt erst wieder möglich ist. Weitere passive Formen der Krankengymnastik sind klassische Massagen, Reflexzonentherapien und Packungen.

Bei spezifischen Beschwerdebildern kommen auch andere Therapien zum Einsatz, z.B. die Lymphdrainage zur Behandlung von Ödemen (Schwellungen durch angestaute Gewebeflüssigkeit) oder das Bobath-Konzept zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Der Hausarzt oder Orthopäde wird die beste Behandlungsmethode für die Beschwerden des Patienten bestimmen und eine entsprechende Verordnung ausstellen.

Krankengymnastik – wer zahlt?

In der Regel übernehmen die gesetzliche Krankenkasse und private Krankenversicherungen die Kosten für eine Krankengymnastik, wenn sie vom Arzt verordnet wurde. Allerdings muss die verordnete Therapie im Heilmittelkatalog festgehalten sein. Dazu zählen alle klassischen Formen der Physiotherapie die allgemeine und die gerätegestützte Krankengymnastik, die manuelle Therapie, die Lymphdrainage, Bobath und Massagen. Mittlerweile werden auch Faszientechniken übernommen, bei denen die Behandlung der Faszien (Gewebestrukturen des Bindegewebes) im Mittelpunkt steht.

Wichtig: Meist ist eine Zuzahlung aus eigener Tasche erforderlich. Diese beträgt 10% der Behandlungskosten zuzüglich 10 Euro pro Verordnung. Bei der ersten Terminvereinbarung mit dem Physiotherapeuten wird die Höhe der Zuzahlung mitgeteilt.

Hat der Arzt keine Verordnung ausgestellt, kann Krankengymnastik auch ganz aus eigener Tasche bezahlt werden. Viele Menschen möchten sich ab und zu einfach eine Massage zur Entspannung gönnen oder regelmäßig an Gymnastikkursen mit Gleichgesinnten teilnehmen, um die Beweglichkeit zu fördern und gleichzeitig Kontakte zu knüpfen.

In manchen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Präventionskurse, z.B. die sogenannte Rückenschule: Dabei lernen Patienten eine gesündere korrektere Haltung und stärken die Muskulatur, die dann wiederum die Wirbelsäule stützt und so Rückenschmerzen verhindert.

Krankengymnastik: Wie oft pro Woche?

Die Häufigkeit der Krankengymnastik hängt von den Beschwerden ab. Oft reicht schon eine einzige Sitzung pro Woche mit dem Physiotherapeuten, manchmal sind auch zwei oder drei Sitzungen erforderlich. Bei stationärer Reha nach einem schweren Unfall oder nach einer Operation wird Krankengymnastik zur Förderung der Genesung sogar täglich durchgeführt.

Bei ambulanter Krankengymnastik wird der Therapeut den Patienten anleiten, bestimmte Übungen zwischen den Praxisterminen täglich selbst zuhause durchzuführen.

Wo macht man Krankengymnastik?

Krankengymnastik wird an vielen Orten angeboten. Krankenhäuser, Kurkliniken und Reha-Einrichtungen verfügen in der Regel über eine eigene Physiotherapie-Abteilung zur Behandlung stationärer und ambulanter Patienten. Dazu bieten zahlreiche Physiotherapeuten Krankengymnastik in eigenen Praxisräumen an. Oft schließen sich mehrere Spezialisten in einem Gesundheitszentrum zusammen, um einen möglichst breiten Leistungskatalog für verschiedene Krankheitsbilder anzubieten. Für Patienten hat dies den Vorteil, dass sie stets den richtigen Ansprechpartner für ihre Schmerzen finden. Gute Krankengymnasten bilden sich außerdem regelmäßig weiter, um innovative Behandlungsmethoden wie das in Japan entwickelte Taping (eine Behandlung mit speziellen Klebebändern) anbieten zu können.

Oft wird der Hausarzt oder Orthopäde bei der Ausstellung der Verordnung einen spezialisierten Krankengymnasten für die Beschwerden des Patienten (z.B. Rückenschmerzen oder rheumatische Beschwerden) kennen. Ansonsten lohnt es sich, im eigenen Ort nach Empfehlungen zu fragen.

Lazarev´s Gesundheitszeitung

Die neue Ausgabe von Lazarev´s Gesundheitszeitung ist da.

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